Laser-OP | Förster Optik in Weilheim - Informationen rund ums Gute Sehen

Augenlasern – Pro und Contra

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Die einen sind glücklich, weil sie keine Brille mehr brauchen, und schwärmen von einer völlig neuen Lebensqualität. Die anderen können trotzdem nicht völlig auf ihre Brille verzichten und sind enttäuscht. Auch nach zwanzig Jahren Erfahrung mit Augenoperationen per Laser gibt es immer noch sehr unterschiedliche Ansichten über die Risiken und Erfolge dieses Eingriffs.

Die meisten Patienten, die sich in den vergangenen Jahren einer solchen OP unterzogen haben, sind begeistert über die neue Chance zum „freien Sehen“. Trotzdem gibt es auch Kritiker, die vor eventuellen Spätfolgen warnen, über die es noch keine gesicherten Aussagen gibt.
Über 20 Millionen Fehlsichtige weltweit haben sich bisher einer Laser-OP unterzogen. Viele von ihnen konnten anschließend auf Brille oder Kontaktlinsen verzichten. Trotzdem sind nicht alle Fehlsichtigkeiten mit dieser Methode zu beheben; ab und zu bleibt eine Rest-Sehschwäche zurück, die dann trotzdem durch eine Brille korrigiert werden muss. Die ideale Bandbreite für den Laser-Eingriff liegt zwischen +3 und -8 Dioptrien. Werden diese Werte überschritten, ist damit zu rechnen, dass die Fehlsichtigkeit zwar reduziert, aber nicht völlig behoben wird.
Andere Kriterien wie z.B. eine sehr dünne Hornhaut oder eine extrem große Pupille können gegen eine Laser-OP sprechen. Auf jeden Fall erfordern sie eine sorgfältige Voruntersuchung und eine genaue Abwägung der medizinischen Indikationsstellung.
Selbst wenn in jungen Jahren eine Korrektur per Laser durchgeführt wurde, schützt das nicht vor der normalen Alterssichtigkeit, die mit etwa 40 Jahren einsetzt. Da wird häufig trotzdem eine Lesebrille nötig – genau wie bei Menschen, die bis dahin keine Fehlsichtigkeit kannten!
Wer sich zu einer Laserbehandlung entschließt, sollte sich auf jeden Fall darüber im Klaren sein, dass Hygiene beim Eingriff und der Nachversorgung eine entscheidende Rolle spielt. Auch wenn Laser-Operationen im Ausland mit günstigen Preisen locken, haben sie ihre Risiken, weil die Standards in dieser Hinsicht nicht überall deutschen Verhältnissen entsprechen.