Nachtblindheit | Förster Optik in Weilheim - Informationen rund ums Gute Sehen

In der Nacht gut sehen

Für viele Menschen ist das Autofahren in der Nacht eine unangenehme Sache. Insbesondere wenn in der dunklen Jahreszeit Regen und Schnee zusätzlich die Sicht erschweren, wird schnell die Meinung vertreten, eine Nachblindheit liege vor. Dies ist aber nur in den seltensten Fällen so.

Echte Nachtblindheit ist selten!

Meistens ist es eine Fehlsichtigkeit, die sich bei guter Beleuchtung kaum bemerkbar macht, aber in der Dämmerung und bei Dunkelheit stärker auffällt. In wenigen Fällen liegt auch ein Vitamin A-Mangel vor, der von einer Darm- oder Lebererkrankung herrühren kann. Vitamin A dient der Regeneration des Sehfarbstoffs Rhodopsin. Bei einem Mangel an Vitamin A verlieren die Stäbchen in der Netzhaut allmählich ihre Funktion und das Sehen in der Dunkelheit wird auffallend schlechter.

Ebenfalls kann eine Netzhauterkrankung hervorgerufen durch eine Zuckerkrankheit (diabetische Retinopathie) oder ein Grüner Star (Glaukom) eine Nachtblindheit zur Folge haben. Ist die Augenlinse durch einen Grauen Star (Katarakt) getrübt, kann sich das Sehen in der Dämmerung und in der Nacht verschlechtern; die Blendungsempfindlichkeit nimmt erheblich zu.

Tipps vom Fachmann:

• Tragen Sie beim Autofahren in der Dunkelheit und bei Nacht eine Brille oder Kontaktlinsen, die dem aktuellen Sehvermögen angepasst sind.
• Denken Sie an die Ersatzbrille im Auto.
• Entspiegelte (vergütete) Brillengläser sind lichtdurchlässiger und verhindern störende Lichtreflexe. So machen sie das Autofahren sicherer.
• Reinigen Sie vor Fahrantritt die Frontscheibe von innen und außen, da Schlieren und Schmutz die Sicht verzerren und störende Blendwirkungen verursachen können.